Zuflucht in meine innere Mitte
Wenn draußen die Welt tost,
wenn Worte laut und Wege wirr werden,
ziehe ich mich zurück –
nicht in Flucht, sondern in Wahrheit.
Ich schließe die Augen
und sinke tiefer,
unter das Rauschen der Gedanken,
unter das Drängen der Pflichten,
bis ich dort ankomme,
wo nichts fehlt und nichts zu viel ist:
meine innere Mitte.
Dort atmet der Augenblick still,
und die Zeit verliert ihr Gewicht.
Ich finde Raum,
nicht aus Mauern gebaut,
sondern aus Sicherheit und Frieden.
Hier darf ich einfach sein.
Nicht leisten. Nicht kämpfen.
Nur spüren. Lauschen.
Mich erinnern:
Ich bin getragen. Ich bin genug.
*
