Innere Unsicherheit ...

 

... und der Weg zurück ins Vertrauen in die eigene Wahrnehmung

 

Der März bringt viele Unsicherheit mit sich.
Das hängt unter anderem mit dem rückläufigen Merkur und der Mondfinsternis von gestern zusammen.

Neben den bekannten Verzögerungen und Missverständnissen kommt jetzt auch viel Unbewusstes an die Oberfläche.

 

Diese Energien können ein Gefühl von Unsicherheit auslösen – nicht unbedingt, weil konkret etwas falsch läuft, sondern weil sich etwas neu sortiert, bevor es sichtbar wird.

 

Astrologisch betrachtet öffnen solche Konstellationen Räume für innere Bewusstwerdung. Sie konfrontieren uns weniger mit äußeren Ereignissen (auch wenn im Außen aktuell viel passiert) als mit unserer eigenen inneren Wahrnehmung.

 

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Und genau hier berührt der März ein tieferes Thema:

Es gibt Menschen, die Unsicherheit nicht nur unter besonderen kollektiven Konstellationen erleben, sondern immer wieder. 

Menschen, die sehr fein wahrnehmen, Stimmungen schnell erfassen und Veränderungen intuitiv spüren – und dennoch das Bedürfnis haben, sich im Außen rückzuversichern.

 

Sie suchen das Gespräch, die Resonanz, die Bestätigung.

Nicht, weil ihre Wahrnehmung schwach wäre, sondern weil das Vertrauen in sie nicht vollständig verankert ist.

 

Im persönlichen Horoskop zeigt sich dieses Muster häufig dort, wo emotionale Sicherheit, Selbstwert oder Beziehungsthemen besonders sensibel angelegt sind. 

Bestimmte Häuser- oder Planetenstellungen weisen darauf hin, dass Wahrnehmung stark ausgeprägt ist, jedoch eng mit Spiegelung durch andere verknüpft wurde.

 

Der Ursprung dieser Unsicherheit liegt häufig in frühen Erfahrungen, in denen unsere Wahrnehmung nicht ausreichend gesehen, bestätigt oder gar abgesprochen wurde.

 

 

Das bedeutet: Die innere Stimme ist da – aber sie fühlt sich erst sicher an, wenn sie im Außen Widerhall findet.

 

Gerade der rückläufige Fische-Merkur (bis 20. März und Mars in den Fischen) lädt jedoch dazu ein, den Blick nach innen zu richten. 

Er verlangsamt die äußere Kommunikation und verstärkt die innere. 

Die Mondfinsternis bringt Unbewusstes an die Oberfläche und macht sichtbar, wo alte Zweifel noch wirken.

 

Die Qualität dieser Zeit liegt tiefer betrachtet also nicht in der Verunsicherung, sondern in der Einladung, eine neue Beziehung zur eigenen Wahrnehmung aufzubauen.


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Selbstvertrauen in die eigene Wahrnehmung bedeutet nicht, unabhängig von Rückmeldungen zu werden oder keine Resonanz mehr zu wünschen. 

Es bedeutet vielmehr, die innere Wahrnehmung als Ausgangspunkt anzuerkennen – und äußere Bestätigung als Ergänzung zu verstehen, nicht als Voraussetzung.

 

Astrologische Konstellationen zeigen uns immer wieder, dass Entwicklung schrittweise geschieht. Wenn bestimmte Themen im Horoskop sensibel angelegt sind, dann nicht als Schwäche, sondern als seelische Lernfelder. Dort, wo wir besonders empfänglich sind, liegt oft auch unsere größte Stärke.


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Manche Menschen fühlen sehr früh und sehr tief.

Ihre Aufgabe besteht nicht darin, weniger zu fühlen oder sich stärker an äußeren Maßstäben zu orientieren. Ihre Entwicklung liegt darin, der eigenen Wahrnehmung mehr Gewicht zu geben und ihr zu vertrauen.

 

Gerade dieser März kann dafür ein Anstoß sein. Nicht, weil er Sicherheit im Außen verspricht, sondern weil er uns auffordert, sie im Inneren zu verankern.

 

 

Herzlichst

Ihre

vom 04.03.26


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Kommentare: 4
  • #1

    Susanne (Donnerstag, 05 März 2026 07:53)

    Danke � das hilft mir sehr, ich bin hochsensibel und habe ADHS Anteile.
    Ich spüre diese Zeit so sehr und bin hin und her gerissen zwischen power und Erschöpfung. Ich verspüre auch diese Unsicherheit, die ich glaubte, hinter mir gelassen zu haben.

  • #2

    Jutta Briegel (Donnerstag, 05 März 2026 10:53)

    Liebe Susanne, vielen Dank für dein Feedback.
    Ich kann gut nachvollziehen, was du beschreibst. Gerade wenn man sehr fein spürt und wahrnimmt, kann diese Zeit sich wie ein Wechsel zwischen viel Kraft und tiefer Erschöpfung anfühlen. Auch alte Unsicherheiten dürfen sich manchmal noch einmal zeigen – nicht unbedingt, weil man zurückfällt, sondern weil sich Dinge auf einer tieferen Ebene weiter sortieren.
    Durch diese „Extrarunden“ kann schnell das Gefühl entstehen, noch nicht wirklich vorangekommen zu sein. Ich glaube jedoch, dass wir mit jedem erneuten Aufgreifen eines Themas trotzdem Schritt für Schritt weitergehen – auch wenn uns dieser Fortschritt im Moment nicht immer bewusst ist.
    Alles Liebe für deinen weiteren Weg. �
    Jutta

  • #3

    Liana (Freitag, 06 März 2026 09:23)

    Liebe Jutta, herzlichen Dank nicht nur für diesen Text, sondern für so viele, hilfreiche. Ich gehöre auch zu diesen Menschen und fühle mich mit Deinem Text sehr abgeholt. Ja, es ist eine Lebensaufgabe und immer wieder fügt sich Puzzle an Puzzel.
    Alles Gute und herzliche Grüße Liana.

  • #4

    Jutta Briegel (Freitag, 06 März 2026 11:08)

    Liebe Liana,
    vielen Dank für Deine lieben Worte. Es freut mich sehr, dass Du Dich wiederfindest.

    Du benutzt ein schönes Bild - ein Puzzle, bei dem sich Stück für Stück alles zusammenfügt.

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Vertrauen auf Deinem Weg.
    Herzliche Grüße
    Jutta