Am 27. Juli wechselt die Mondknotenachse in die Zeichen Wassermann und Löwe.
Die Mondknoten beschreiben in der Astrologie eine Entwicklungsreise.
Vereinfacht gesagt zeigt der südliche Mondknoten, welche Erfahrungen, Verhaltensweisen und Qualitäten wir bereits mitbringen.
Der nördliche Mondknoten weist dagegen auf das hin, was wir lernen und entwickeln dürfen – persönlich ebenso wie gesellschaftlich.
Entwicklung geschieht allerdings nicht von allein.
Sie setzt voraus, dass wir bereit sind, uns selbst zu hinterfragen, Gewohntes loszulassen und neue Wege zu gehen.
Die Mondknotenachse Wassermann-Löwe
Der südliche Mondknoten im Löwen erinnert uns an Themen wie Selbstausdruck, Lebensfreude und Kreativität. Das sind wertvolle Qualitäten.
Gleichzeitig zeigt sich die Schattenseite des Löwen dort, wo sich alles um das eigene Ich dreht, wo Anerkennung wichtiger wird als das Gemeinwohl und wo das Ego den Blick für das große Ganze verstellt.
Der nördliche Mondknoten im Wassermann lädt uns dagegen ein, den Blick zu weiten.
Er fragt nicht zuerst: Was bringt mir das? sondern: Was dient uns allen?
Freiheit, Gleichwertigkeit, Gemeinschaft und das gemeinsame Gestalten einer Zukunft stehen hier im Mittelpunkt. Dabei geht es nicht darum, die eigene Individualität aufzugeben, ganz im Gegenteil, es geht darum, sie in den Dienst des größeren Ganzen zu stellen.
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Gerade im gesellschaftlichen und politischen Geschehen können wir beobachten, wie, ich will ja mal sagen, "interessant" diese Entwicklungsreise ist.
Vieles scheint sich weiterhin und sogar noch immer deutlicher im Kreis des südlichen Mondknotens Löwe zu bewegen.
Persönliche Interessen, Selbstdarstellung und Machterhalt stehen häufig stärker im Vordergrund als Verantwortung für die Gemeinschaft.
Besonders deutlich wird das dort, wo Menschen aufgrund ihrer Stellung oder ihres Einflusses Regeln umgehen oder selbst bestimmen, welche Regeln für sie persönlich gelten.
Solche Dynamiken zeigen, wie hartnäckig die Schattenseite sein kann.
Der Kipp-Punkt rückt näher.
Parallel können wir auch beobachten, dass Menschen, die sich dauerhaft an Macht, Selbstdarstellung oder persönliche Vorteile klammern, zunehmend an die Grenzen dieser Haltung stoßen, weil sich die Zeitqualität langsam in eine andere Richtung bewegt.
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Entwicklung erfordert die Bereitschaft, das eigene Ego zu überwinden.
Wo jedoch persönliche Interessen, Machterhalt oder Selbstinszenierung im Mittelpunkt stehen, fehlt häufig genau diese Bereitschaft, sowohl bei einzelnen Menschen als auch in den Strukturen, die sie geschaffen haben.
Wirkliche Entwicklung beginnt dort, wo wir bereit sind, Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen.
Sie entsteht, wenn wir erkennen, dass persönlicher Erfolg und gemeinschaftliches Wohl zusammengehören.
Sie wächst mit der Bereitschaft, zuzuhören, unterschiedliche Perspektiven gelten zu lassen und nicht ausschließlich das eigene Interesse in den Mittelpunkt zu stellen.
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Aus astrologischer Sicht dürfte diese Reise von Löwe zu Wassermann einiges an Geduld brauchen.
Solange Jupiter zeitgleich in Löwen steht, werden wir vermutlich noch eine Weile mit übersteigerten Ego-Themen, Selbstinszenierung und mit auf sich selbst zentrierten Persönlichkeiten konfrontiert werden.
Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die Energie des Wassermanns nicht bereits entfaltet.
Vielleicht zeigt sich der Wassermann-Mondknoten zunächst in kleinen Gemeinschaften.
In Menschen, die sich vernetzen, Verantwortung übernehmen und neue Formen des Miteinanders schaffen.
Wahrscheinlich sind es gerade diejenigen, die nicht permanent im Rampenlicht stehen, die den eigentlichen Wandel vorbereiten.
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So werden wir in der kommenden Zeit wahrscheinlich beides gleichzeitig erleben.
- Auf der einen Seite weiterhin große Egofiguren, die versuchen, viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
- Auf der anderen Seite immer mehr Menschen, die sich zusammenschließen, Verantwortung teilen und Gemeinsames voranbringen.
Wir haben das ja alle schon erlebt, dass Veränderungen häufig nicht durch die permanent Präsenten entstehen, sondern durch den Zusammenschluss von vielen Einzelnen, die sich gemeinsam für etwas Größeres einsetzen.
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Die Mondknoten erinnern uns daran, dass Entwicklung immer auch eine Entscheidung ist. Wir können im alten Vertrauten bleiben oder den Mut aufbringen, den nächsten Schritt zu gehen.
Der Weg vom Löwen zum Wassermann bedeutet deshalb nicht, unsere Persönlichkeit aufzugeben.
Ganz im Gegenteil, er lädt uns vielmehr ein, unsere Persönlichkeit so einzusetzen, dass aus vielen starken "Ichs" eine ebenso starke Gemeinschaft entsteht.
Ihre
Die Mondknoten beschreiben unsere karmische Entwicklungsachse:
Am 27. Juli wechseln die Mondknoten von der Fische–Jungfrau-Achse in die Achse Wassermann-Löwe.
Damit verschiebt sich die kollektive Entwicklungsrichtung für die kommenden anderthalb Jahre.
Der absteigende oder südliche Mondknoten (Löwe) symbolisiert vertraute Muster und Gewohnheiten, während der aufsteigende oder nördliche Mondknoten (Wassermann) unser zukünftiges Wachstumspotenzial aufzeigt.
Die Achse Wassermann -Löwe wirkt 1,5 Jahre (bis 26.03.28). Sie kommt ca. alle 18,5 Jahre in die gleiche Position.
Die vergangenen Zyklen fielen in die Jahre 1989 und 2008.
Im Sinne des Wassermanns:
Im Mai 1989 wechselt der Mondknoten genau auf diese Achse.
Ich war damals in Ungarn im Urlaub und man konnte spüren, dass Veränderung in der Luft lag.
Im Sinne des Löwen:
Gerade die Finanzkrise 2008 zeigte eindrucksvoll die Schattenseite des Löwen: übersteigerte Profitgier, Selbstüberschätzung und die Bereitschaft, persönliche Vorteile über die Verantwortung für die Gemeinschaft zu stellen.
Zur Berechnung des Wechsels:
Die Mondknoten - Achse sind keine Planeten, sondern errechnete Punkte.
Für die Berechnung der Mondknotenachse gibt es verschiedene Methoden (wahrer oder mittlerer Mondknoten). Daher können die Angaben zum Datum des Wechsels voneinander abweichen.
vom 25.07.26

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